Synthetische Duftstoffe (synthetic fragrances)

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Der Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Parfumölen

Parfümöle sind das Herzstück eines jeden Duftes und verleihen ihm seinen wahren Duft. Aber selbst wenn ein Duft nach frischen Früchten, seltenen Blumen oder anderen Nuancen riecht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch wirklich enthalten sind. Bei der Herstellung werden je nach Duft sowohl natürliche als auch synthetische Parfümöle verwendet. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Duftöle: natürlich, naturidentisch, halbsynthetisch und synthetisch.

Natürliche Duftöle

Seit mehr als 5.000 Jahren verwenden Menschen natürliche Düfte wie Anis, Zitrone, Minze oder Rosmarin, um sich selbst zu parfümieren. Mittlerweile werden Parfums jedoch nicht mehr überwiegend aus natürlichen Ölen hergestellt, sondern die Industrie greift zunehmend auf synthetische und naturidentische Parfümöle zurück, die den Duft von Naturstoffen tragen, aber keine natürlichen Essenzen mehr enthalten.

Synthetische Parfümöle

Ein Ersatz für natürliche Duftstoffe Der Hauptgrund dafür sind zweifellos die Kosten. So werden beispielsweise fünf Tonnen Rosenblätter benötigt, um ein Kilogramm reines Rosenöl herzustellen. Entsprechend hoch ist am Ende natürlich der Preis für Rosenöl. Aber auch die Haltbarkeit ist ein Grund, natürliche Düfte durch synthetische zu ersetzen. Von Früchten abgeleitete Duftstoffe wie Zitrusfrüchte sind besonders flüchtig. Synthetische Duftöle hingegen bieten den Vorteil, dass sie deutlich länger haltbar sind und zudem günstiger hergestellt werden können. Zusätzlich bieten diese Duftöle einen Vorteil für Allergiker. Denn synthetische Duftstoffe riechen wie das natürliche Bild, enthalten aber nicht die Allergene, die in natürlichen Parfümölen zu finden sind.